Was macht WireGuard AllowedIPs tatsächlich?
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Das allowed_ips-Feld von Wireguard hat zwei verschiedene Funktionen. Betrachten wir die folgende WireGuard-Konfiguration (generiert durch das WireguardConfig-Site2Site-Beispiel):
wg_config_example.conf
[Interface]
# Name = office1.mydomain.org
PrivateKey = ......
Address = 10.82.85.1/24
ListenPort = 19628
[Peer]
# Name = office2.mydomain.org
PublicKey = ...
AllowedIPs = 10.82.85.2/32, 192.168.200.0/24
PersistentKeepalive = 60Es ist zu sehen, dass für den Peer office2.mydomain.org das AllowedIPs-Feld auf 10.82.85.2/32, 192.168.200.0/24 gesetzt ist.
AllowedIPs macht zwei Dinge:
- Es fügt eine Route zu den angegebenen Netzwerken hinzu, d.h. Pakete an
10.82.85.2/32oder an192.168.200.0/24werden über die WireGuard-Schnittstelle an diesen Peer geroutet - Es erlaubt Paketen mit den Quell-IPs
10.82.85.2/32oder192.168.200.0/24, vom angegebenen Peer über die WireGuard-Schnittstelle geroutet zu werden
Besonders der zweite Punkt ist wichtig. Jedes Paket vom angegebenen Peer mit einer Quell-IP-Adresse, die nicht in AllowedIPs **aufgeführt ist, wird verworfen!**Dies ersetzt zwar keine Firewall, dient aber als integraler Bestandteil des Wireguard-Sicherheitsmodells.
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